Sambafeeling und Zuckerhut

Ein Reisebericht von Kristin Adelsberger


Nach Ankunft auf dem Flughafen von Rio de Janeiro morgens in der Früh fuhren wir in unser Hotel direkt an der Copacabana. Von hier aus hatten wir einen fantastischer Ausblick über diesen weltberühmten Strand und zum Zuckerhut, einfach unbeschreiblich schön. 

Nach einer Verschnaufpause und der anschließenden Stadtrundfahrt ging es auf den Zuckerhut, von wo wir mit einem Super-Sonnenuntergang den Blick zum Corcovado mit seiner 38 m hohen Christusstatue genießen konnten.  

Als Restaurant-Tipp Rio de Janeiro empfehle ich jedem das Barracuda Restaurant, wo man am Tisch Fleisch direkt vom Spieß serviert bekommt und man sich am reichhaltigen Vorspeisen-/Beilagenbüfett bedient. Von diesem Restaurant hat man am Abend einen sehr guten Blick auf den beleuchteten Zuckerhut. Anschließend ist der Besuch einer Samba-Show unerlässlich. Die beste dieser Art erlebten wir nach diesem herrlichen Essen im Plataforma 01.

  

Ein weiteres Highlight auf unserer Reise waren natürlich die Wasserfälle von Iguassu, im Dreiländereck Brasilien, Argentinien und Paraguay gelegen. Tosender Donner und feinste Wassertropfen von Abertausend Kubikmetern Wasser, die über Basaltfelsen hinabstürzen, füllen die Luft über dem 240 000 ha großen Nationalpark. 275 bis zu 75 m hohe Kaskaden auf 4 km Länge lassen pro Stunde 40-141 Mio. Tonnen Wasser hinunterrauschen. Wie kristallene Gardinen fallen die Wasserkaskaden von den Felsen. Die Iguassu-Fälle - sie boten uns ein unvergessliches Naturschauspiel. Über Stege und Brücken wagten wir uns bis nah an die Fälle heran. Zu empfehlen ist hier auf jeden Fall ein Helikopterrundflug, jedoch sollte man schauen, dies wegen der Lichtverhältnisse nicht erst am Spätnachmittag zu unternehmen.

Das dritte Highlight war Salvador da Bahia – die Stadt die niemals schläft. Wir besichtigten während eines Stadtrundgangs die Altstadt von Salvador da Bahia, die über ein unermessliches Spektrum touristischer Sehenswürdigkeiten verfügt. Besonders die farbenfrohe Architektur und das Flair, das diese Stadt ausstrahlt, hat mir hier sehr gefallen.  

Man sollte über die brasilianischen Hotels wissen, dass sie dem Kunden innerhalb der Anlagen keine Möglichkeit bieten, abends draußen zu sitzen, d. h. es gibt keine offenen Bars, die am Abend für den Gast geöffnet sind. In den Hotelanlagen befindet sich eine Bar nur innerhalb eines Raumes. Wer draußen bei einem Drink verweilen möchte, kann dies nur außerhalb der Hotels finden.